Performance, Konzept und Text: Peter Brandlmayr, Schlagzeug: Martin Brandlmayr, Stimme: Johann Nikolussi
Die Basis der Performance bildet ein Auszug, aus dem 2. Akt des Textes „Des Kaisers (neue) Kleider oder: Vom Absehen davon, dass Souveräne, Staat, Verfassung und Gesetz durchaus auch lustige und listige Seiten haben“ (Peter Brandlmayr). Es handelt sich um eine bunte Kollage aus der Österreichischen Bundesverfassung, Nestroys „Freiheit in Krähwinkel“ und dem Buch „Der relativ unsouveräne Souverän“ (Peter Brandlmayr, 2023). In Summe stellt sich die Frage, was passieren würde, wenn man den unbedingten Ernst und die Humorlosigkeit in punkto Staat und Gesetz etwas aufweichen würde. Täte es uns vielleicht gut, wenn wir uns als Menschen und menschliche Gemeinschaft ein Stück weit weniger wichtig und erst nehmen würden? Müssen die Texte, unter deren Fittichen wir uns als Gemeinschaft versammelt fühlen, wirklich spröde und humorlos sein? Sind Gesetze und Verfassungen etwa ein Spiegel dessen, dass wir, als Untergebene, nichts zu lachen haben sollen?















Fotos Markus Gradwohl
